15 years - expertise in Dubai

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15 Jahre ANDERS LEGAL CONSULTANCY

Gemeinsam. Erfolgreich. Wegweisend.

15 years – Expertise in Dubai

Liebe Mandantinnen und Mandanten, liebe Freunde der Kanzlei!

Am 11. Juni 2020 jährt sich die Gründung von ANDERS LEGAL CONSULTANCY zum 15. Mal. Gemeinsam mit Ihnen haben wir seither viele Herausforderungen gemeistert und Erfolge gefeiert. Es ist Zeit für ein großes Dankeschön an Sie – für Ihr Vertrauen in uns und für die bereichernde Zusammenarbeit in zahlreichen kleinen und großen Angelegenheiten!

Mein Dank für 15 Jahre ANDERS LEGAL CONSULTANCY geht auch an meine Kolleginnen: Alvernia Campbell hat die Anfänge der Kanzlei miterlebt und ist heute unsere Speerspitze bei der Behördenkommunikation. Christina Mauel zeichnet für das Miet- und Immobilienrecht verantwortlich und kennt die Abläufe in einigen Freihandelszonen vielleicht besser als mancher Mitarbeiter dort. Lisa Merod ist Ihre Ansprechpartnerin im Arbeitsrecht, die mühelos auf der Klaviatur arbeitsrechtlicher Vorschriften der unterschiedlichsten Behörden spielt. Dr. Anna-Luisa Lemmerz leitet unser Dezernat Handelsvertreterrecht und dringt für Sie in die Tiefen des emiratischen Gesellschaftsrechts vor. Katharina Hees hat immer ein offenes Ohr für Ihre Anliegen und überdies alles Organisatorische im Griff. Kristina dela Peña herrscht über die Buchhaltung und bringt auch den kleinsten Fehlbetrag zur Strecke. Ohne ein so hervorragend eingespieltes Team wäre unser Erfolg nicht möglich!

Über die Jahre ist das Geschäftsumfeld in den Vereinigten Arabischen Emiraten nicht einfacher geworden. Die Weltwirtschaft schwächelt, die geopolitische Lage im Mittleren Osten ist angespannt, die öffentliche Hand investiert schon längst nicht mehr so freigiebig wie früher und regulatorische Anforderungen erhöhen sich. Manch ein Qualitätsprodukt wird von der Billigkonkurrenz ausgestochen. Diese Faktoren haben durchaus Unternehmen zum Exit veranlasst.

Doch den Kopf buchstäblich in den Sand zu stecken, war in den Emiraten noch nie eine Option. Die Verantwortlichen haben immer wieder bewiesen, dass sie visionär nach vorne schauen können. Und wir sind überzeugt: Mit nachhaltigen Geschäftsmodellen und innovativen Produkten und Dienstleistungen – gerade mit den Qualitätssiegeln Made in Germany oder Swiss Made – werden Sie auch in Zukunft Ihre Abnehmer finden. Dafür bieten Ihnen die Vereinigten Arabischen Emirate nach wie vor auf absehbare Zeit die besten Voraussetzungen in der gesamten Region.

Wir freuen uns darauf, dabei weiterhin an Ihrer Seite zu stehen. Bleiben wir am Ball!

Es grüßt Sie herzlichst im Namen des gesamten Teams

Ihre
Ines Anders

Warum wir so gerne tun, was wir tun – Persönliche Momentaufnahmen

Unser Jubiläum nehmen wir zum Anlass, einige ganz persönliche Erinnerungen und Eindrücke aus unserer Kanzleiarbeit mit Ihnen zu teilen. Wir hoffen, dass Sie beim Lesen ebenso viel Freude haben werden, wie wir beim Erleben und Zusammentragen hatten.

Ladies first

Zu Beginn meiner Tätigkeit in den VAE gab es beim Notar noch kein Wartesystem. Wer drankommen wollte, musste sich durch eine Menschentraube drängeln. Während ich noch zwischen all den Männern nach dem besten Ausgangspunkt Ausschau hielt, entdeckte mich der Notar, rief etwas auf Arabisch, die Menge teilte sich, und ich hatte meine Angelegenheit in kürzester Zeit erledigt. Heute gibt es Wartenummern, die per SMS auf das Handy gesendet werden – und damit auch Gleichberechtigung für wartende Herren.

Dr. Ines Anders

Wo geht’s denn hier zum Flughafen?

Eine Adresse zu finden, war vor 15 Jahren ein Abenteuer. Die VAE verfügten weder über Straßennamen mit Hausnummern noch über detaillierte Stadtpläne. Also statteten wir uns gegenseitig, aber oftmals auch unsere Mandanten, mit selbstgezeichneten Skizzen aus. Mittlerweile bringt uns – und so manchen Taxifahrer – Google Maps ohne Umwege ans Ziel, meistens zumindest. Denn es gibt nach wie vor Orte, die nirgendwo verzeichnet sind, wie etwa bestimmte Postfächer oder Servicezentren. Also bekommen einige Mandanten auch heute noch eine ganz spezielle Sightseeing-Tour durch Dubai mit mir als ihrem persönlichen Guide.

Alvernia Campbell

Wenn Behördengänge beginnen, Spaß zu machen

In den VAE sind Verfahren extrem schnelllebig. Neue Gesetze werden in der Praxis zuweilen angewandt, ehe sie offiziell in Kraft getreten sind – und umgekehrt. Also ist ein ständiger Austausch mit Behörden und ein persönliches Vorsprechen unumgänglich. Das ist anstrengend, aber ich möchte es nicht missen. Wenn ich beispielsweise einen Termin bei einer bestimmten Freihandelszonenbehörde wahrnehme, steht schon mein Lieblingskaffee, ein großer Americano, bereit. Anderswo erwartet man mich dringend, um mit mir die Aussprache neu erlernter deutscher Vokabeln zu üben.

Christina Mauel

Warum man Sheikh Mohammed beim Abendessen trifft

Woran sich in den ganzen Jahren nichts geändert hat, ist die Sicherheit in den VAE. Zwar wird man zunehmend mehr auf Schritt und Tritt mit Kameras überwacht, dafür könnte man aber auch nachts um drei alleine über jede Straße gehen und käme wohlbehalten zu Hause an. Mitglieder der Herrscherfamilie oder der Ruler selbst besuchen ohne große Eskorte die Dubai Mall oder ein Kamelrennen. Auch sind wir ihnen schon mehrfach im Rahmen unseres gemeinsamen alljährlichen Büro-Iftars, also dem Abendessen im Monat Ramadan, in einem Restaurant begegnet.

Kristina dela Peña

Digitale Behörde? In den VAE längst Alltag

Obwohl wegen der COVID-19-Pandemie auch in den VAE #stayhome und #socialdistancing angeordnet wurde, schränkt dies das Wirtschaftsleben dank der schon seit Jahren konsequent vorangetriebenen Digitalisierung kaum ein. Nahezu alle Behördenangelegenheiten lassen sich derzeit vom heimischen Schreibtisch aus erledigen. Sogar die arabische Gastfreundschaft hat den Sprung ins digitale Zeitalter geschafft. Getränke, die oft auch den Besuchern von Behörden angeboten werden, reicht neuerdings bei der obligatorischen Gesundheitsuntersuchung auch schon mal ein hübscher kleiner Roboter. Bis dieser Mitarbeiter auch das Blut abnimmt, wird es aber – wahrscheinlich – noch etwas dauern.

Lisa Merod

Für uns ist das kein Problem

Immer wieder ziehen uns Mandanten auch für nichtrechtliche Anliegen zurate. So haben wir bereits dafür gesorgt, dass im Apartment eines neu anreisenden Mitarbeiters das Bett aufgebaut, eine offenbar sehr bequeme Hotelmatratze verschickt und eine Katze sicher in ihr neues Heim transportiert wurde. Im Gegenzug erhalten wir oft sehr persönliche Zeichen der Wertschätzung. So hat zum Beispiel schon ein großes Lebkuchenhäuschen den langen Weg aus der Schweiz in unser Büro gefunden. Es schmückte die Rezeption jedoch nicht lange – es schmeckte einfach zu gut.

Katharina Hees

Wir können auch beharrlich

Das Einholen von Lizenzen, Aufenthaltstiteln und Genehmigungen ist für uns Tagesgeschäft. Dennoch werden Anträge auch schon einmal aus nicht nachvollziehbaren Gründen abgelehnt. Da müssen wir dann beweisen, dass wir unser Geld wert sind. Als sich die Zivilschutzbehörde einmal weigerte, im Rahmen der Bestellung eines Handelsvertreters eine Bescheinigung für Brandschutzprodukte auszustellen, bedurfte es nicht weniger als zwölf Termine, bis das Dokument letztlich vorlag. Nicht auszuschließen ist, dass den Sachbearbeiter am Ende neben unseren Argumenten auch die Aussichten auf ansonsten zahlreiche weitere Besuche überzeugt haben.

Dr. Anna-Luisa Lemmerz